WORTWÖRTLICH GENOMMEN

Aus Omas Küche:

Allerdings frage ich mich,
ob das letzte Wort nicht ›festpartikapieren‹ heißen muss?!


– 22. Mai 2021 –

»STORY.ONE«

Meld dich mal …, waren die Schlussworte beim letzten Telefongespräch zwischen ihr und ihm.

»Meld dich mal«, sagte sie. Er wusste nicht so richtig, was er darauf antworten sollte, sagte nur »Ja, ja« und legte auf.

Meld dich mal – drei Worte, elf Buchstaben. Nicht viel, denkt er.

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* 19. April 2021 *

»STORY.ONE«

Wo der Weg aufhört, fängt das Meer an; wo das Meer aufhört, fängt der Himmel an … drei Schritte hinter dem Horizont bist du angekommen.

Der Wind fährt unaufhörlich durch die Palmen, schaumgekrönte Wellen
schlagen an den ausgebreiteten Strand.

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* 8. April 2021 *

Das Wasser umspült deine sandig glitzernden Füße. Es ist das gleiche Meer wie überall. Vielleicht ein wenig offener, euphonischer. Die Melodie der Wellen spielt nach anderen Noten, freier, ein Klanggebilde, improvisiert nach Gefühl. Karibische Vibrationen durchströmen dich.

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* 8. April 2021

CIRCA ELBA IN »STORY.ONE«

Ein kleiner runder Tisch, drei Stühle, geduckt
in einer der hinteren Ecken. Ich sitze bei einem Glas Wein. Fasswein, sein eigener, sagt der Wirt. Der Wirt heißt Luciano, es ist seine Trattoria,
es ist sein Wein, es ist seine Welt, es sind seine Gäste.

Vorne links, gleich neben der Tür, sitzen die Alten. Stumm. In Gedanken reden sie immer

das gleiche. Jeden Tag.

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* 5. April 2021 *

WORTWÖRTLICH GENOMMEN

Oder …?

Irgendwie so ‘was wie ‘ne Fußfessel, das Handy!

– 1. April 2021 –

»STORY.ONE«

Ein Film aus Fragmenten: Memento – ein Krimi von Christopher Nolan, das Drehbuch vom Bruder Jonathan. Das markante Merkmal sind die beiden Handlungsstränge, bei denen die Szenen geläufig in Schwarz-Weiß und in einer entgegengesetzten chronologischen Reihenfolge in Farbe wechseln. Momentaufnahmen, die Vergangenheiten und Gegenwart einfangen und wieder freilassen. Dabei verschwimmen die Grenzen zwischen Traumbild und Wirklichkeit.

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* 28. März 2021 *

»STORY.ONE«

Die Götter haben es so eingefädelt: Die Züge rumpeln die letzten Kilometer nur noch in Schrittgeschwindigkeit. Vorbei an abgestumpften Hinterhoffassaden, Mauern und Wänden einer Großstadt. Nicht in Rom.
Schon beim Einrollen ins Innere verleiht die Ewige Stadt ihrer Farbenfreude einen majestätischen Ausdruck – koloritüppigstes Graffiti. Noch während der Fahrt in den pulsierenden Kopfbahnhof Roma Termini versinke ich im Farbenmeer.

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* 27. februar 2021
*

»STORY.ONE«

Ich schaue nur kurz auf, löse meinen Blick und meine Gedanken von dem Buch, das mich gerade fesselt. Eine Momentaufnahme, die ich Richtung Strand und Meer dem schillernden Treiben vor und hinter der Grenzlinie zwischen Sand und Wasser widme.

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* 18. Februar 2021 *

»STORY.ONE«

Die Liebe? Gelingt es ihr, mir treu zu bleiben?
In Momenten, wenn ich in sie eintauchen darf, wenn sie mich durchflutet, wenn sie in mir fließt. In Augenblicken, wenn sie mir einen Moment des Rausches in Erinnerung ruft, um die Nähe des Glücks darin zu spüren. Wenn Himmel und Meer in entfesselnder Umarmung mit mir das Lied der Liebe tanzen. Wenn ich in den Fluten der Jahreszeiten in jeder Faser meines Körpers die berauschende Stille spüre, die die Liebe zum Leben erweckt.

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* 14. februar 2021 *

CIRCA ELBA IN »STORY.ONE«

Der Abend, schon lange vom wieder schlanker werdenden Mond beleuchtet, kühlt sich langsam ab, der nasse Dunst der Nacht über dem Meer legt sich auf den Sand, überlagert den feuchten Geruch von Asche, von verkohlten Holzresten. Die Zikaden, so scheint es, wollen mir eine Serenade halten.

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* 18. Januar 2021 *

Ein ganz eigener Atem, mit nichts vergleichbar: Theaterluft. Die Zuschauertribüne nachtdunkel, lediglich das schwache Licht, das ein Halbmond abstrahlen würde. Die Bühne leer, reinweiß der Boden, die Wände, die Decke. Einzig die Geräuschkulisse setzt sich in Szene. Das Meer spricht mit den Zuschauern …

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* 5. Februar 2021 *

»STORY.ONE«

Im matten Scheinwerferglanz einer Belle Epoque Hängeleuchte, da sitzen sie, die beiden Damen – so als säßen sie schon immer hier. Wer draußen an dem einladenden Schaufenster vorbeigeht, glaubt an ausgestellte Modepuppen, die zum Einkaufsbummel ins Café einladen – durchgestylt, passend zum Interieur aus einer vergangenen Epoche herübergerettet.

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* 27. januar 2021 *

»STORY.ONE«

Es braucht lediglich eine Herde dahergelaufener Komparsen, und vor meinen Augen zeichnet sich ein choreografisch bizarres Schauspiel ab. Jeder einzelne Komparse führt sich auf, als wäre er der Hauptdarsteller, und doch ist er nur ein winziges Molekül in der Masse der Meute, eine Marionette an den Fäden seines Auftritts. Auf einer Bühne, auf der jeder für sich vor einer austauschbaren Kulisse sein taugenichtiges Spiel in Szene setzt.

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* 12. Januar 2021 *

»STORY.ONE«

An einen Vorsatz, den ich mir weiland jungjährig in einer Silvesternacht vornahm, habe ich mich lange Zeit gehalten. Das Sammeln von irgendwelchen Dingen kam mir nicht in die Tüte. Ein Unding. Dass es irgendwann doch zu einem Ding wurde, war Beruf und Berufung geschuldet: Ich fühlte mich verpflichtet, Worte zu sammeln. Ja, es wurde notwendig, diese Undinge zu sammeln – die Nischen in meinem Kopf drohten, überzuquellen.

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* 2. januar 2021 *

GEDANKENGANG

… vielleicht auch vieles nicht?

– 31. Dezember 2020 –

»STORY.ONE«

Die Evolution und ihre Auswirkungen bis heute: Gemeinhin wird immer noch unterstellt, dass der männlichen Spezies die Jäger und Sammler zugeordnet werden. Und damit passe ich wohl nicht ins Schema dieser Weltordnung, sozusagen nicht ins Beuteschema.

Ein Jäger war ich nie, und ein leidenschaftlicher Sammler schon gar nicht. Auch nicht als kleiner Junge – meine Gesammeltes dümpelte dahin.

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* 30. dezember 2020 *

»STORY.ONE«

Der Artikel in der Zeitung war kurz und bündig. Die Überschrift lautete: »Fliegender Weihnachtsmann verursacht Großeinsatz der Feuerwehr!«

Es war der 1. Weihnachtstag im Jahr 2014, als mit einbrechender Dunkelheit der diensthabende Polizist im Polizeirevier von Bearnock in den Scottish Highlands einen Notruf entgegennahm. Der Anruf kam aus der rund 4 Meilen entfernten Gegend um Balnain, ein um diese Jahreszeit tief verschneites Weideland für Rinder.

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* 25. Dezember 2020 *

»STORY.ONE«

Der Wind zeigt keine Farbe, er gönnt sich eine kurze Verschnaufpause. Für Momente kommen die Schneeflocken zur Ruhe. Abwärts schweben sie, die einen schneller – die anderen, langsameren, werden überholt; dann gaukeln sie wieder aufgeregt durcheinander durch die Dunkelheit eines frühen Abends, durch die goldgelben Lichtkegel der wenigen Straßenlaternen.

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* 11. Dezember 2020 *

»STORY.ONE«

Es geschah zu einer Zeit, als der Startschuss
zur diesjährigen Tour de France fiel. Die Zeitung schrieb vom zweitwärmsten August aller Zeiten, die App bezeichnete die Wettersingularität als Hundstage.

Pünktlich läutete der Weihnachtsmann, mit seinem Schlitten vom Himmel hoch herkommend, im Supermarkt an der Ecke die Adventszeit ein: 29. August 2020 – in den Regalen der Abteilung Süßwaren strahlten die Leckereien aus der Weihnachtsbäckerei im vollen Kerzenschein.

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* 6. Dezember 2020 *

»STORY.ONE«

Ein Blick in den Kalender: heute ist der
12. November. Das Wetter ist anderer Ansicht. Kurzärmlig genieße ich die wärmende Mittagssonne, die mich aus einem makellosen Griechischblau anlacht.

Ich sitze auf einer winkligen Steintreppe, die
ein Stück hoch in die Weinberge führt. Die Fugen zwischen den einzelnen Steinen sind zugewachsen. Immer noch grün strecken sich unermüdlich gedeihende Pflänzchen der Sonne entgegen, manche blühen noch.

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* 30. november 2020 *

»STORY.ONE«

Den nach Salzluft riechenden Lockruf hatte ein kalter Wind verweht. Launige Böen, die mich noch hätten erreichen können, brachte eine unerwünschte, um mich herum hastig aufgebaute Schallmauer zum Schweigen.
Das Meer schaukelte in weiter Ferne, unhörbar, unerreichbar; leckte am anschmiegsamen Sand.

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* 19. November 2020 *

Ein beherzter Einkehrschwung konnte es nicht werden. Mein Begehren nach einem Kaffee wird zunächst durch ein geschlossenes Gartentörchen ausgebremst. Zügig weiter gehts dann doch: Geflissentliches Servicepersonal führt mich – wie auch angekündigt – an einen Tisch im idyllischen Gastgarten.

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* 21. November 2020 *

Es ist absolut aussichtslos: Sich der Illusion hinzugeben, dass ein gutbürgerlicher Kaffee nach Italien duftet, dass ein regionaler Käsekuchen nach Pinien und Zitronen schmeckt, dass ein schwäbischer Gastgarten am See nach dolce far niente in mediterraner Ambiance schmeckt.

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* 22. November 2020 *

Der See?! Durchaus, er hat auch seine sehenswerten Seiten. Ich weiß, er hat sich bemüht, ohne Frage … und doch ist es ihm nicht gelungen, dem Meer das Wasser zu reichen. Am Ende meines Tages am See ziehe ich mein Resümee: Es sieht nach genug aus, was ich gesehen habe.

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* 24. November 2020 *

»STORY.ONE«

Hannah mag ihr sonntägliches Ritual; obwohl
es kein Paradies verspricht, ihre Sauna – ein Zweckbau, vernünftig, ordentlich und absolut unerotisch. Keine Voyeure, keine Zurschausteller – Hannah schwitzt in destillierter Reinheit. Sie fühlt sich aufgehoben in der dämpfigen Schweigelust und dem leidenschaftslosen Herumhängen ihrer Gedanken im Mikrokosmos von unbegrenzter Belanglosigkeit.

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* 13. november 2020 *

»STORY.ONE«

Es ist keine Frage des Glücks, wenn wir jeden Tag neuen Bildern begegnen – Bilder, die aus Glücksgefühlen erwachsen, und wenn der Zufall es will, sich zu einer Komposition verdichten. Immer auf eine andere Art öffnet sich der Bühnenvorhang unseres Lebens.

Ich sitze in einem Café. Draußen, auf einem der Stühle, an einem der Tische, die geordnet den Platz, auf dem sie stehen, beleben. Es ist Sonntag, ein goldener Herbsttag, an dem die Sonne jetzt um die Mittagszeit nochmals mit der ganzen Evidenz ihrer Fülle strahlt und wärmt. Vor mir auf dem Tisch steht ein Cappuccino. …

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* 7. November 2020 *

»STORY.ONE«

⇀Tacho Einhundertneunzig. Gedanken Null. Wiederbelebungsversuche aus dem Radio. ›Bright Eyes‹, doch die Nacht ist kalt und dunkel. ⇀Fragen, die in der trügerischen Ruhe keinen Sinn ergeben. Klar, sie bleiben unbeantwortet. Wieso ausgerechnet in dieser Sekunde? Er muss doch sehen, der vor mir, der gerade ausschert, dass ich an ihm vorbeiwill. Zu spät zum Fluchen. ⇀Das Drehen ist endlos. Eine Spirale, die sich zu einem Punkt fokussiert.

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* 2. november 2020 *

»STORY.ONE«

Meine vertrocknete Liebe,

ich wundere mich, dass ich Dir schreibe! Und Du, wunderst Du Dich auch? Ja?! Nein?! Beides wäre gleich gut oder gleich schlecht. Jedenfalls egal.

Und noch jedenfallsiger – falls es das Wort überhaupt geben darf – schüttle ich meinen Kopf über mich selbst, wie unbedingt ich Dir plötzlich aus einer Laune heraus schreiben will, wie überrascht ich gerade in diesem Augenblick bin, Dir zu schreiben, Dir einen Brief zu schreiben. Den, der längst fällig war.

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* 23. Oktober 2020 *

»STORY.ONE«

Zug fahren … schon von
Kind an ein Abenteuer für
mich: die Eroberung eines Fensterplatzes, die Spannung, wenn ich mich unbedingt an den Griff der Notbremse hängen wollte, das Kapern der auf den Bahnsteigen entlangrollenden Würstchenbuden. Spätestens …

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* 18. oktober 2020 *

Der wahre Grund, so muss ich mir eingestehen, liegt ganz woanders: Dass sie tief vertieft in ein Buch eingetaucht ist und sich dabei in einer ganz anderen Welt bewegt … ja, wie ich erkennen sollte, sie in einem ganz anderen Zug fährt.
Ihre rotlackierten Fingerspitzen also.

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* 18. oktober 2020 *

»STORY.ONE«

Vom Gestern ist die Rede. Nein, ihr Schweigen. Obwohl sie die Vergangenheit nicht mehr erwähnen will, die Fischerboote in der kleinen Bucht, die leise die Melodie des Träumens summen, wenn Wellen die farbig stumpfen Wände umspülen. Sie auch nicht mehr daran erinnert werden will, obwohl diese Stille für sie immer noch der Anfang aller Inspiration ist.

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* 16. oktober 2020 *

CIRCA ELBA IN »STORY.ONE«

Auf den Blättern, die im schon heißen Wind zittern, leuchtet Maisonne, die aus einem wolkenlosem Himmel fällt. Vor mir, auf dem Tisch, eine leere Tasse, ein Glas mit Mineralwasser. Ich nehme das Glas in die Hand, lasse das Wasser darin kreisen. Luftbläschen fangen an zu strudeln, zu quirlen, verdichten sich auf ihrem inneren Drang nach oben zu einer Pirouette. Ein Aufbrausen, ein Wirbel tanzt, ein irisierendes Spektrum wie bei einem Regenbogen.

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* 11. oktober 2020 *

»STORY.ONE«

Feiertag heute in Deutschland! Doch Feiertagslaune will nicht aufkommen, zumindest nicht bei mir. In Feiertagsstimmung sind andere: Corona & Co., sie machen durchgehend Party. Obwohl – für sie ist auch heute ein ganz normaler Arbeitstag, unermüdlich, wie jeden Tag, 24 Stunden lang, ohne Pause, immer unterwegs, wo es was zum Feiern gibt.

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* 3. oktober 2020 *

»STORY.ONE«

Du schaust in erwartungsvolle Augen, die dich unter dem glatt polierten Schädel aufmerksam anschauen, die gezwirbelten Enden des Schnurrbarts berühren fast die Augenwinkel, du sagst in ein strahlendes Lächeln seines Gesichts, mitten hinein: Wie immer, eine Wiener Melange … – nicht als Frage, nicht als Ausruf, sondern mit der Betonung auf punkt, punkt, punkt. Du weißt natürlich, dass er es weiß, was du möchtest, und dass du ihn mit der Zeremonie eines Kaffee-Großmeisters kredenzt bekommst. Doch wie du ihn heute trinkst, genießen wirst, mit welchen Gedanken du den Löffel Zucker heute in der Tasse verrührst, das ist noch offen. Das ist jeden Tag anders.

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* 29. september 2020 *

»STORY.ONE«

Noch auf dem Deck der Fähre, die mit einer gekonnten Kehrtwende im engen Hafenbecken sämtliche vertäuten Fischerboote mächtig ins Schaukeln bringt, verfolge ich die auch hier oben nicht zu überhörende Ape, die Massimo grundsätzlich auf den streng verbotenen Abstellplatz im Chaos des Hafenareals jongliert und mit einem gewagten Hüftschwung, vorne einbeinig, hinten o-beinig, zum Stehen bringt. Sein perfekt inszenierter Auftritt vor der romantischen Kulisse des kleinen Hafenortes auf der idyllischen Insel in den Wellen des Tyrrhenischen Meeres.

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* 18. september 2020 *

WORTWERT

[NICHT AUS EIGENER FEDER]

– 10. September 2020 –

JANE AUSTEN

»STORY.ONE«

Ich weiß, ich weiß, mit diesem Wortspiel im Titel ist zu erwarten, dass eine Geschichte mit dieser Überschrift bereits vergeben ist, womöglich gar veröffentlicht, geschützt oder urheberrechtlich eingetragen ist.

Also muss ich mir etwas anderes einfallen lassen! Wenn ich bei diesen beiden Worten wortspielerisch bleiben möchte, dann heißt das, ich kann sie vielleicht vertauschen. »Meer mehr« so geschrieben, ergibt keinen Sinn.

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* 5. september 2020 *

»STORY.ONE«

Da steht sie hinter der Theke, wie eh und je, Signora Batelli, Capo della sua Panetteria, während ihr Mann Guiseppe hinten im Panificio vor und zwischen den Holzöfen schwitzt und die Brotlaibe mit seiner langen Holzschaufel dampfend heiß wieder ins Licht der Öffentlichkeit holt. Ein unvergleichlicher Duft, der durch die ganze Bäckerei, Schicht für Schicht ineinanderwabernd, seine Bahnen zieht und jede Ecke füllt.

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* 30. August 2020 *

»STORY.ONE«

»Und?!«

Über zehn Minuten hatte der Typ vor mir
Zeit, darüber nachzudenken, was er ihr hätte sagen können. Ihm fiel nichts ein, außer dem einen Wort, bestehend aus den drei Buchstaben:
U n d . Mit einem provokativen Frage- und einem sanft fordernden Ausrufezeichen dahinter, so wie er das Wort aussprach.

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* 19. august 2020 *

»STORY.ONE«

Die Inszenierung der kleinen Bucht findet täglich statt. Immer zu wechselnden Zeiten, immer in anderer Besetzung. Die Spielstätte allerdings ist immer die gleiche, es ist der Strand von Cannelle, eine der schönsten Bühnen auf Gíglio.

Komme ich frühmorgens, tanzen die seichten Wellen noch für sich auf dem feinsandigen, hellen Boden.

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* 10. August 2020 *

»STORY.ONE«

Ein drahtiger, gedrungener Mann, Mitte Vierzig, muskulöse Oberarme, die aus einem kurzärmligen Hemd wie Knackwürste herausragten – mein erstes Bild von ihm, als er am zweiten Tag nach den Ferien das Klassenzimmer mit energischen Schritten betrat. Mit einem schnellen Griff nach hinten bekam die Tür einen kräftigen Schlag und knallte kurz danach unüberhörbar ins Schloss. Beim Zuknall stand er bereits seitlich neben dem Pult und warf mit einer lässigen Bewegung seine leicht abgewetzte Aktenmappe auf die Oberfläche des Lehrertisches.

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* 2. august 2020 *

»STORY.ONE«

Irgendwann, spät im Dunkel der Nacht, beruhigt sich langsam die Landschaft des Lebens. Draußen, hinter den Vorhängen, verschlucken Wolkenfetzen das fahle Licht des Mondes. Für eine Weile vergrabe ich den Kopf in meine Hände. In die Finger der Hände, die über Stunden zuvor die alte Olivetti auf ihren abgenutzten Tasten gequält haben.

Reflexionen geschehen auf einem Blatt Papier. Auf vielen Blättern inzwischen. Ganz allmählich verlasse ich meinen Horizont.

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* 28. juli 2020 *

»STORY.ONE«

Angefangen hat es mit einem Besuch im Musée d’Orsay. Besser gesagt, mit einer Kunstpostkarte, die sie sich am Ende ihres Rundganges in der Buchhandlung des Museums selbst geschenkt hat.

Doch um ehrlich zu bleiben, war sie in diesem Augenblick davon überzeugt, dass es mit dem Besitz dieser Karte auch wieder aufhören wird. Dass ihre kleine Episode dann doch eine längere Geschichte werden sollte, konnte sie sich just in dieser Minute wirklich nicht ausmalen.

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* 24. juli 2020 *

CIRCA ELBA IN »STORY.ONE«

Der Aufstieg zur kleinen Kirche über San Cerbone ist frühmorgens schon anstrengend. Ich laufe seit mehr als einer Stunde auf dem steinigen, ausgewaschenen Pfad die seit Jahrzehnten verkommenen Stufen einhundertundzwanzig Meter nach oben.
Jeden Sonntag, wenn die Sonne hinter dem Monte Castello aufgeht und die ersten Strahlen die verwitterte Holztüre zur Sakristei in helles Licht taucht, läutet Padre Benedetto zum Gebet.

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* 20. juli 2020 *

»STORY.ONE«

Manchmal ist die kleine Bucht vor mir ganz still. Diese kleine Bucht, die ich schon seit Jahren immer wieder regelmäßig besuche, immer dann, wenn ich nichts Besonderes suche. Nur die Stille, nur die Ruhe, nur die Sehnsucht nach etwas, von dem ich nicht weiß, wie sie aussieht. Diese Momente, die mich hier erreichen, konnte ich in all den Jahren nie beschreiben, nie erklären, nie irgendwie zum Ausdruck bringen.

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* 16. juli 2020 *

»STORY.ONE«

Mit einer eigenartigen Mischung aus trauriger Ohnmacht und leichtfertigem Vertrauen packte er seinen Koffer und fuhr in Richtung Süden. Das war vor vierzehn Jahren, zweiundfünfzig war er damals. Marta sollte Robert Faust retten. Der kleine Ort Marta, ohne h, am Ufer des Lago di Bolsena nördlich von Rom.

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* 5. Juli 2020 *

»STORY.ONE«

Nein, ich tu’s nicht.

Es ist doch nur ein Spiel – nicht das ganze Leben, doch ohne Spiel wär’s nur das halbe Leben. Machen wir ein Spiel daraus, aus unserem Leben. Nun gehört es zu einem geregelten Leben, dass wir nach Regeln spielen. Ohne Spielregeln gäb’s sehr viel Ärger … und das wollen wir ja vermeiden.

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* 1. JUli 2020 *

»STORY.ONE«

Die Zeitung hier schreibt auch nichts Lesenswerteres als anderswo. Der Kaffee schmeckt vielleicht ein wenig mehr nach Gelassenheit als daheim. Hier drin, in einem dieser nostalgisch leicht angestaubten Cafés, dämpft Pianomusik den eisigen Wind, der die Schneeflocken unruhig durch die Gassen jagt.

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* 22. juni 2020 *

»STORY.ONE«

»story.one« – eine Plattform, die Leserinnen und Autorinnen verbindet. Auf »story.one« hat jeder die Möglichkeit, kurze Stories zu schreiben und zu lesen, sich inspirieren zu lassen, sich mit anderen auszutauschen und sein eigenes Buch mit ISBN zu kreieren. Jeder hat die Freiheit, seine Geschichten in 500 bis 2.500 Zeichen nach seinem Gusto zu gestalten.
Die Welt braucht Inspiration: »story.one« – das sind Menschen & ihre Geschichten dazu.

Und dies ist mein erster Wurf:

… ups, unversehens fällt ein Engel aus einem Stück heiteren hellblauen Himmel, gerade eben zwischen zwei Gedankenmomenten. Er, der Engel, obwohl es gemeinhin ein weibliches Wesen ist, plumpst etwas unsanft direkt auf das nur leicht dunklere Blau der Tischoberfläche vor mir, auf den Tisch, an dem ich sitze. Ich bin mir fast sicher, er hat sich mit seinem Vomhimmelpurzeln einfach nur vertan, so überrascht, wie er mich anschaut.

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* 22. Juni 2020 *

GEDANKENGANG

»Du bist aber komisch geworden!«, heißt es allenthalben.

Ich gebe zur Antwort:
»Nein, bin ich nicht! Ich habe bloß aufgehört, für alle der Depp zu sein, und kümmere mich jetzt um mich.«

– 20. Februar 2020 –

GEDANKENGANG

Das Problem in meinem Alter ist, dass man die Uhrzeit, zu der man momentan abends mal durchlüften könnte, gar nicht mehr erlebt.

– 15. Januar 2020 –

GEDANKENGANG

… mal sehen, vielleicht kann ich ja auch durchschlafen bis zum Frühjahr?

– 1. November 2018 –

WORTWÖRTLICH GENOMMEN

Mir ideete es teuflisch schuppenfallend – und dann feuerfegte es davon …

– 8. Juni 2018 –

LITERA FREAK

Literatur-Tender: »Der Mann, der Sherlock Holmes war …« 

Und hier folgt die szenarische Auflösung des Lese-Falles:

»Echt genialer Leseabend mit Bernd Lange – Der Mann, der Sherlock Holmes warim Tender zu Sachsenheim. Sherlock Holmes und Dr. Watson konnten dem Publikum beweisen, dass sie keine Literaturgestalten waren, sondern wirklich gelebt haben. Danke an Bernd Lange – war klasse, mir Dir zu lesen! Das schreit nach einer Wiederholung!«.
So sprach Mr Sherlock Holmes nach der Aufklärung des Falles – mein Dank gilt ihm.

– 8. Mai 2018 –

LITERA FREAK

Literatur-Tender: »Der Mann, der Sherlock Holmes war …« 

Eine gar kriminelle Reise in ein geniales Gehirn
Szenische Lesung mit Ralf Preusker und Bernd Lange

»Mein Name ist Sherlock Holmes und es ist meine Aufgabe, das zu wissen, was andere nicht wissen.« – Wer kennt ihn nicht, diesen weltberühmten Satz und denjenigen, der dies immer wieder vor sich hin fabulierte?

Mehr über die Lesung: www.ibisa-sachsenheim.de/krimilesung

Also: Fernseher aus und raus aus dem Haus!!! Am Samstag, 5. Mai 2018 um 20.00 Uhr.
Der Eintritt ist wie immer frei.

– 29. April 2018 –

GEDANKEN AUS MEINER »SCHREIBEREI«

Wundersames Weihnachten

Werden wir Konsumenten eigentlich nur noch mit Hirnverbranntem verarscht?
Jahresendfigur? … und ich dachte immer, die sind für den Gabentisch unterm Weihnachtsbaum – jetzt kann ich die wohl an Silvester in die Luft ballern! Ich freu mich schon, wenn die Übriggebliebenen dann neu eingeschmolzen als »Frühlingsanfangsboten« ins Osternest gelegt werden …

… da lob ich mir doch die Dinge nach Gutsherrenart aus kontrolliert biologischem Anbau! Und unbestätigten Gerichten, äh Gerüchten zufolge soll es für das Jahresendgeschäft in ausgewählten gut-bürgerlichen Lebensmittelgeschäften Baden-Württembergs noch die Variation »LINSEN – SPÄTZLE ohne Wurst« geben.

– 28. November 2017 –

WORTMALEREI

In welchem Licht auch immer betrachtet:

Ums deutlich zu unterstreichen:
Wenn’s einem die Sprache verschlägt, dann kann nur noch das Wort wie Balsam wirken.

– 25. Oktober 2017 –

»KREUZ- UND QUERUNGEN«

Auch hier gibts’s Lesehäppchen – aus 14 Kurzgeschichten:

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_Kreuz-undQuerungen_Landschaft-des-Lebens
_Kreuz-undQuerungen_Mit-uns-das-wird-nicht-mehr
_Kreuz-undQuerungen_Spuren-im-Schnee
Kreuz-undQuerungen_Der-Steiger-von-Floez-Ue
Kreuz-undQuerungen_Bild-einer-Insel
_Kreuz-undQuerungen_Wieder-getroffen
Kreuz-undQuerungen_Schlaf-Los
_Kreuz-undQuerungen_Gescheiterte-Versuchsanordnung
_Kreuz-undQuerungen_Talk-Treff-auf-platt2
Kreuz-undQuerungen_Gang-und-gaebe
_Kreuz-undQuerungen_Toedliche-Potenz
Kreuz-undQuerungen_So-war-das-nicht-geplant
_Kreuz-undQuerungen_Auf-verfahrenen-Gleisen-endlich-verbrieft
_Kreuz-undQuerungen_Endloses-Alphabet
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– 30. November 2016 –

»KREUZ- UND QUERUNGEN«

… noch ein Häppchen mehr zum Hirn-Goutieren:

Aus dem 3. Buch der Trilogie »Kreuz- und Querungen«
Seite 104 – Worte aus »Auf verfahrenen Gleisen, endlich verbrieft«

– 25. November 2016 –

»KREUZ- UND QUERUNGEN«

Ein paar Amuse Gueules fürs Auge

Etwas zum Hirn-Goutieren:

In Zahlen – 34 von 239740 Worten:

– 25. November 2016 –

»KREUZ- UND QUERUNGEN«



Meine Alltags- und Allnachtsgeschichten
in »Kreuz- und Querungen«
Und so steht es hinten auf dem Buch:

Und von vorne: In »Kreuz- und Querungen« gibt es 14 Geschichten auf 138 Seiten.
Die gibt’s ab sofort in jeder Buchhandlung des Vertrauens oder online als Taschenbuch und als e-Book.

Kreuz- und Querungen _ Exkursionen _ BoD, Norderstedt _ ISBN 978-3-7412-5261-7

– 14. November 2016 –

»KREUZ- UND QUERUNGEN«

Endloses Alphabet-Bild















Jetzt ist es raus:

Rechtzeitig zur
Winter-Lesezeit:
Das dritte Buch
»Kreuz- und Querungen«
aus meiner Feder … und damit meine »Trilogie der Begegnungen, Horizonte und Exkursionen« jederzeit vor und nachzulesen.

– 13. November 2016 –

»SÜDSEITEN«

Ein kurzer Rückblick auf den 12. November 2005

Heute vor 11 Jahren hautnah erlebt und vor Ort am Schimmelhüttenweg im Stuttgarter Süden geschrieben:

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– 12. November 2016 –

WORTMALEREI

Angeschwemmt aus den Tiefen des Meeres

Mehr von meiner narrativen Bild-Galerie gibt’s hier zu entdecken: Wandbilderei

– 13. Oktober 2016 –

GEDANKEN AUS MEINER »SCHREIBEREI«

So kocht sich jeder sein eigenes Süppchen … egal, ob’s ein kaltes ist.



So kocht sich jeder sein eigenes Süppchen … egal, ob’s ein kaltes ist.

– 15. August 2016 –

LITERA FREAK

Eine Lesung irgendwo im Schwäbischen Wald …

… also irgendwo im Schwabenländle, irgendwo im Wald, hinter Hügeln, hinter Kurven, hinter Bäumen, da liegt eine kleine Ansiedlung, ein kleiner Ort. Sein Name: Spiegelberg. Schon auf der Fahrt dorthin wächst in mir der Gedanke: Wir hätten Brotkrumen ausstreuen sollen, um hier wieder raus zu finden …!
Natürlich gibt es einen guten Grund, diesen doch beschwerlichen Weg dorthin in Kauf zu nehmen, denn die »Ersatzveranstaltung zur Langen Nacht der Literatur in Ludwigsburg der Litera Freaks« steht an. Fünf weitere Autoren und eine Autorin teilen sich am Abend des 18. Juni 2016 mit mir die Bühne – Sieben auf einen Streich… fast wie im Märchen.

Aus »nordostsüdwestwärts« habe ich die Geschichte »Ehre, wem Ehre gebührt« … , dieses Mal einen Krimi gewählt. Sie passt hervorragend ins Ambiente einer wunderbaren Location – wie man sieht.
Vergessen darf man auch nicht Carmelo Marino, der als Überraschungsgast die Zwischenpausen musikalisch mit der Gitarre füllt. Das gefällt, einfach toll!

Stimmen aus dem Publikum:
_ »Bernd besticht immer wieder durch seine Fähigkeit, Beobachtungen so wiederzugeben, dass der Zuhörer glaubt, sie selbst zu erleben.«
_ »Ich durfte ihn letztes Jahr bei der Lesung im Pferdestallschon einmal hören – Bernd führt uns mit einem Kurz-Krimi unterhaltsam an der Nase herum. Ihm gelingt es ganz vortrefflich, den Zuhörern eine falsche Fährte zu legen, um dann am Schluss eine überraschende Lösung des Falles zu liefern. Da macht das Zuhören Spaß!«

Nach über 4 (!) Stunden endet die ungewöhnliche Lesung … mit tollen Autoren, mit tollen Zuhörern, mit Kaffee und Wein und Catering. Vielen Dank an die Gastgeber, die es möglich gemacht haben! Das hat wahnsinnig viel Spaß gemacht, wir kommen wieder.
Und dann geht es, kurz vor Mitternacht und bei Vollmond, wieder hinaus in die dunklen Wälder um Spiegelberg … südlich Richtung Heimat.

– 18. Juni 2016 –

LITERA FREAK

Stuttgarter Torhaus, Stuttgarter Straße 62, Ludwigsburg am Samstag, 30. Januar 2016

Part 4 – Und so hört sich das an, was ich von mir gegeben habe:

Die einleitenden Worte spricht der Litera Freak Ralf Preusker

– 29. Februar 2016 –

LITERA FREAK

Stuttgarter Torhaus, Stuttgarter Straße 62, Ludwigsburg am Samstag, 30. Januar 2016

Part 3 – Und das hat die Presse zum Besten gegeben:

– 1. Februar 2016 –

LITERA FREAK

Stuttgarter Torhaus, Stuttgarter Straße 62, Ludwigsburg am Samstag, 30. Januar 2016

Part 2 – So lautet das Fazit vom »Litera Freak Ralf Preusker«:




»Großartige Lesung, gestern Abend! Autorinnen und Autoren von LFL und Litera Freak e. V. im rappelvollen Torhaus! Ihr ward ganz ganz klasse!!!
Danke an Rolf Breuer, Bernd Lange, Mona Jeuk, Inge K. Jung.
Wir machen das wieder!!
«

– 31. Januar 2016 –

LITERA FREAK

Stuttgarter Torhaus, Stuttgarter Straße 62, Ludwigsburg am Samstag, 30. Januar 2016

Part 1 – So steht es in der Presse-Ankündigung:

Ein Abend der Ludwigsburger Literaten – LFL trifft Litera Freak e. V.
»Am Samstag, 30.01.2016, öffnen sich im Stuttgarter Torhaus ab 20.00 Uhr die Pforten für einen ganz besonderen literarischen Abend: Erstmals lesen gemeinsam 6 Autorinnen und Autoren aus den Ludwigsburger Literaturgruppen ›LITERATUR FORUM LUDWIGSBURG (LFL)‹ und ›LITERA FREAK E. V.‹.
Seit etlichen Jahren prägen beide Gruppierungen die Literatur- und Kunstszene in Ludwigsburg und der Region. So wurde es denn auch endlich an der Zeit, dass ein gemeinsames Literaturfest auf die Bühne kommt und damit eine feste, dauerhafte Brücke zwischen beiden Institutionen über dem Literaturfluss errichtet wird.
Für das LFL bereichern Mona Jeuk, CJ Schäckel und Rolf Breuer das Publikum. Litera Freak e. V. geleitet die Vereinsmitglieder Inge K. Jung, Bernd Lange und Ralf Preusker ans Mikrofon. Die 15-minütigen Beiträge werden sehr abwechslungsreich, kurzweilig und spannend sein und einen breiten literarischen Bogen spannen. Gereicht werden Lyrik, Prosa, Satire, Roman bis hin zur phantastischen Erzählung. Auch Texte aus der Anthologie ›(Litera-) Freak out!!!‹ und der Eremitage No. 18 ›Bio-Pix‹ werden vorgestellt. Die Vitae der Vortragenden wird Ralf Preusker übernehmen. Wie immer wird bei Kerzenlicht und freiem Eintritt Eierlikör gereicht werden.«

Pressetext Litera Freak e. V.

– 4. Januar 2016 –

WORTMALEREI

Ich hab’s mir halt so eingerichtet …

Mehr von meiner narrativen Bild-Galerie
gibt’s hier zu entdecken: Wandbilderei

– 11. Oktober 2015 –

»LITERA FREAK«

Und dann mal ganz privat
mit Worten aus meiner Feder bzw. meinem Mund und mit Gitarrenklängen von Martin Deichelbohrer:

– 26. September 2015 –

»LITERA FREAK«

»nordostsüdwestwärts« auf Nord 49°07’45″ – Ost 09°53’55″

Und so war es am 20. September 2015 im Pferdestall Heroldsfeld bei Mainhardt:
Wie schon angekündigt, ritten Mensch und Pferd mit meinen Worten weit weit westlich in die unendliche Wüste Arizonas … nur die Pferde wieherten an der falschen Stelle.
Und nicht nur das: mit Terry Kajukos Worten nach Hanoi, mit Lina Morgenrots Worten ins Fantasy-Paris, mit Tia und Alfreds Bergers Worten gleich um die Ecke in die mysteriösen Wälder Spiegelbergs und mit Ralph Preuskers alias Paul Daguerres Worten in die philosophischen Auferstehungen hoher Lyrik. Und nicht zu vergessen: Sie folgten alle den Klängen und Tönen Kathrin Biederstaedts. Welch ein denkwürdiger Abend, welch dankwürdige Erinnerungen.
Mehr über die Pferdestall-Lesung im Spiegelberg-Blog »Nur die Harten kommen in den Stall«.

– 22. September 2015 –

»LITERA FREAK«

Wenn mir da ’mal nicht der Gaul mit meinem Buch durchgeht …!

Der Rede wert … oder soll ich besser schreiben: des Lesens wert?!
Dieses Mal findet’s im Pferdestall statt – in Heroldsfeld bei Mainhardt:
»nordostsüdwestwärts« auf Nord 49°07’45″ – Ost 09°53’55″
am 20. September 2015 ab 16.00 Uhr.
Die Zuhörer/innen – Mensch und Pferd werden mit meinen Worten weit weit westlich …
in die unendliche Wüste Arizonas reiten:

– 9. September 2015 –

WORTE AUS MEINER »SCHREIBEREI«

Klare Frage – klare Antwort

»In welcher Welt leben wir eigentlich?
Wie kann es sein, dass auf unserer Erde diejenigen, die hinter dem Mond leben, immer noch nicht ausgestorben sind?«


»Anscheinend ist unser Universum auch in Sachen ›geistiger Armut‹

unerschöpflich!«

– 25. August 2015 –

WORTMALEREI

Bei mir muss niemand stehen …

Mehr von meiner narrativen Bild-Galerie gibt’s hier zu entdecken: Wandbilderei

– 7. August 2015 –

WORTWERT

Gut eingelegte Worte – wenn auch nicht aus eigener Feder:

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– 1. August 2015 –

»NORDOSTSÜDWESTWÄRTS«

Wie man sieht, wird der Titel meines neuen Buches zum »Running-Gig« –
es läuft in alle Richtungen:

Auch wenn die Worte dieses Mal im Ambiente portugiesischer Impressionen fallen werden, ist bestens »Für das Innere« gesorgt – für Geist und Seele, für Gaumen und Magen …

– 24. Juli 2015 –

»NORDOSTSÜDWESTWÄRTS«

Die Lesung im Café Nachbarschafft – Stimmen zu Wort und Klang

So durfte ich nachträglich lesen über meine “nordostsüdwestwärtigen” Worte:
»DANKE für den schönen Abend. Es war inspirierend und klangvoll.
Bernd Lange versetzte uns mit seinen Geschichten aus aller Damen und Herren Länder in nordostsüdwestwärtige Urlaubsstimmung.
Martin Deichelbohrer entführte uns mit seinen stimmungsvollen Gitarrenklängen ins südliche Spanien, nach Andalusien.
Und umrahmt wurde die musikalische Lesung mit erlesenen Noten durch die Fotografien in der derzeitigen Ausstellung ›TenedosGedankenbilderMallorca‹ über zwei reizvolle Inseln im Mittelmeer.«





Und so was liest man doch gerne:
»Lieber Bernd, ganz viel Danke! War ein wunderbarer Abend und ich freu mich schon auf mehr Geschichten. Und auch Deine musikalische Begleitung war ein highlight, danke Martin Deichelbohrer. Bis zum nächsten Mal ……«

– 13. Juli 2015 –

»NORDOSTSÜDWESTWÄRTS«

Und wieder ein Lese-Heimspiel:











Im Rahmen der Fotoausstellung »TenedosGedankenbilderMallorca« im »Café Nachbarschafft« des Generationenhauses Heslach kommt es jetzt auch zum passenden Hörgenuss – mit Worten aus meiner Geschichtensammlung in »nordostsüdwestwärts« … und mit musikalischer Begleitung an der spanischen Gitarre.
Rundum ein südliches Gefühl …




– 3. Juli 2015 –