
❯ Gut zu sein, ist eigentlich leicht. Doch wer nur halb so gut sein will, macht es sich doppelt schwer. ... ❮
– 12. August 2013 –

❯ Gut zu sein, ist eigentlich leicht. Doch wer nur halb so gut sein will, macht es sich doppelt schwer. ... ❮
– 12. August 2013 –

… albern:
Wer glaubt, dass ein Zitronenfalter Zitronen faltet, ist auch überzeugt, dass einen Regenwurm der Regen wurmt.
… und wie sieht’s bei Raupenschleppern und Gabelstaplern aus???
– 7. August 2013 –
[NICHT AUS EIGENER FEDER]

Wenn etwas leicht zu lesen ist, dann war es schwer zu schreiben.
Enrique Jardiel Poncela
– 31. Juli 2013 –

Was du nicht in Worten ausdrücken kannst, sagen Bilder, die dir die Augen öffnen.
– 28. Juli 2013 –

… bezeichnend:
»Gesagt getan«, höre ich oft –
ohne ein Zutun.
– 26. Juli 2013 –
[NICHT AUS EIGENER FEDER]

Seit Jahren, im Juli und August, wenn die Villen, Ämter, Schulhäuser und Fußballplätze verödet sind, bekomme ich täglich Grüße von fern.
Der Briefträger wirft einen Alphornbläser samt Gebirge, die Seufzerbrücke, den Denker von Rodin, einen Serben in Pluderhosen, auch das schilfbestandene Ufer einer Nordsee-Insel in meinen Kasten. Freunde erinnern mich meiner, nachdem sie ohne mich fortfuhren.
Rainer Brambach:
»Im Juli und August«
– 21. Juli 2013 –

❯ Und plötzlich steht es vor dir: das einzig unverrückbare Wort, das der Mensch beim Wort nehmen kann - wie reingezeichnet. ... ❮
– 18. Juli 2013 –

… ganz philosophisch:
Hegel sagt:
„Das Wahre ist das Ganze“.Adorno sagt:
„Das Ganze ist das Wahre“.
Und ich? Mit meiner ganzen Wahrheit und wahren Ganzheit stecke ich jetzt mittendrin und weiß nicht, wohin damit.
– 16. Juli 2013 –

… erfreut bin ich über die wichtige Nachricht, die ich in diesen klaren, unmissverständlichen Worten heute vernehmen durfte: Neon ist im Sale!
Meinen allerfeinsten Dank an die Modebranche.
… Und das mit dem noch dramatischeren Zusatzhinweis, dass ich doch bitteschön bis Jahresende meine »Neonware« und »Shrillleisures« unbedingt abgetragen haben muss.
– 11. Juli 2013 –

❯ Was tun wir nicht alles! Und was tun wir alles nicht? ... ❮
– 9. Juli 2013 –

❯ Denken ist oft schwieriger als man denkt. ... ❮
– 2. Juli 2013 –


So geistert es heute durch die Presselandschaft:
»Suhrkamp:
Insel Verlag meldet Insolvenz an«
… tragisch, wenn’s so ist!
– 2. Juli 2013 –

❯ Wer weiß, was alles vor ihm steht, bevor es hinter ihm liegt, wäre froh, dass es vorbei ist, bevor es losgeht. ... ❮
– 24. Juni 2013 –

❯ Als Kind tröstete mich meine Mutter mit den Worten: »So schnell will dir keiner was«. Im Alter ist es ein schwacher Trost zu hören: »So langsam will keiner mehr was von dir«. ... ❮
– 14. Juni 2013 –

❯ Ich bin dann mal weg, um mich zu finden. Wenn ich da sein sollte, bevor ich zurück bin, dann erinnert mich bitte jemand daran, dass ich auf mich warten soll. ... ❮
– 29. Mai 2013 –

❯ Immer wenn's losgeht, muss man sich festhalten! ... ❮
– 23. Mai 2013 –

aus gelebter Erfahrung ❯ Was der Rechner nicht schafft, kriegt auch der Schreiber nicht hin. ... ❮
– 10. Mai 2013 –

❯ »Warum?« »Darum!« »Wieso?« »Nur so!« ... ❮
– 1. Mai 2013 –

❯ Meine 100% destillierte Leidenschaftslosigkeit macht alles so transparent, bleibt doch dabei mein Adrenalinspiegel nahezu auf Augenhöhe. ... ❮
– 22. April 2013 –
Schriftbild

– 20. April 2013 –

❯ Mein Traumdenken: Mittel zum Zweck. Zweck zum Mittel. Zwittel. Traumdenke ich wegdämmernd. ... ❮
– 16. April 2013 –

❯ Ich kenne keine Sprache, in der das Plusquamperfekt so konsequent beherrscht wird wie im Deutschen - mit der unwiderruflich vollendeten Vergangenheitsform: Es war gewesen! ... ❮
– 8. April 2013 –

❯ Mir ist nicht wichtig, Menschen zu zählen, die ich erreiche. Mir ist wichtig, Menschen zu erreichen, die für mich zählen. ... ❮
– 2. April 2013 –

❯ Auf dem schmalen Drahtseil des Horizonts, dort, wo dem Auge jener winzige, unsichtbare Trennungsfaden zwischen Himmel und Erde vorgegaukelt wird, tanzt einsam meine Balance im Rhythmus meiner Wimpernschläge eine imaginäre Choreografie von Illusionen, die auf einer unbeweglichen, erstarrten Ebene verharrt. ... ❮
– 27. März 2013 –

❯ Worte, die aus dem Rahmen fallen: Es passt zu meinem Bild, dass meine Worte oft genug danebenliegen. Doch wären sie angepasst, bliebe vieles in einem nichtssagenden Überall. ... ❮
– 20. März 2013 –

❯ Beim Blick auf die Mannschaftsaufstellung meiner Sterne habe ich das Gefühl, dass sie ein seltsames Spiel betreiben. Doch ich sehe keinen Grund zur Torschusspanik. ... ❮
– 14. März 2013 –
Wie man sieht, kann man’s immer wieder in Momenten erleben …

– 13. März 2013 –
– 16. Dezember 2002 –
Bilder einer Insel – angenagelt an einer Wand hängend
– 11. Mai 2002 –
[NICHT AUS EIGENER FEDER]

– 11. Juli 2001 –

Aus der Sammlung